Österreichs Hochschulen fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld. Die staatlichen Ausgaben für Wissenschaft und Forschung müssen endlich erhöht werden, damit die angestrebten 2% des BIPs nicht in immer noch größere Ferne rücken. Zusätzlich möchten wir einen Beitrag der Studierenden zum Hochschulbudget mit der Einführung von nachgelagerten Studiengebühren. Dies würde zu einem Qualitätsanstieg an Universitäten führen und wäre ebenfalls ein Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit, denn diejenigen, die am meisten von einem Studium profitieren, leisten ihren fairen Beitrag.

  • Die nachgelagerten Studiengebühren sollen direkt den Hochschulen zu Gute kommen. Mit unserem Modell könnten sie jährlich mehr als 300 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung haben.
  • Die Höhe der nachgelagerten Studiengebühren soll von den Hochschulen autonom festgesetzt werden; sie sind jedoch mit max. 500 Euro pro Semester gedeckelt.
  • Sie werden erst nach Abschluss des Studiums bei entsprechendem Einkommen fällig. Es gibt einen Freibetrag von 1100€ netto, von allem was darüber ist werden 8% zur Rückzahlung verwendet.
  • Ist die Summe nach 30 Jahren nicht zurückbezahlt, übernimmt der Staat die Ausfallshaftung.